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Der Cash Manager sorgt dafür, dass sein Unternehmen geldtechnisch immer flüssig ist. Das setzt Affinität zu Zahlen und den richtigen Riecher fürs große Geld voraus.
Cash Manager – schon der Name klingt nach Geld, und genau darum geht es auch. Der Cash Manager hat die Finanzen im Überblick, durch seine Hände fließt das Geld. Bei Finanzdienstleistern, bei Banken, die ihren Kunden Beratungen im Bereich des Cash Managements anbieten, bei Wirtschaftsprüfgesellschaften oder in den Finanzabteilungen großer Wirtschaftsunternehmen gibt es Jobs für den Cash Manager. Überall, wo viel Geld eingenommen und ausgegeben wird, ist seine Finanzexpertise gefragt.
Der Cash Manager hat die Finanzlage des Unternehmens im Auge
Oberstes Ziel des Cash Managers ist es, die Liquidität des Unternehmens jederzeit zu garantieren, sodass die täglichen Zahlungen aber auch spontane Investitionen die Finanzlage der Firma nicht belasten. Liquiditätssteuerung bedeutet für den Cash Manager, genau zu wissen, was auf den Firmenkonten vor sich geht: Wie groß die Geldeingänge im Vertrieb sind, wie viel die letzten Investitionen gekostet haben und wie hoch die monatlichen Aufwendungen für Material und Personal sind. Beim Cash Manager fließen die Unternehmensfinanzen zusammen. Er steht in Kontakt mit allen Firmenabteilungen und fasst regelmäßig alle Zahlen in Analysen zusammen, um der Unternehmensführung die finanzielle Positionierung der Firma darzulegen. Nur so können finanzielle Risiken und Engpässe rechtzeitig aufgedeckt und überwunden werden. Auch Aufgaben wie Kassenführung, Buchhaltung und die Verwaltung des Firmenvermögens gehören zu den Aufgaben des Cash Managers. In Gesprächen mit der Bank handelt er die günstigsten Anlagekonditionen aus und sorgt so für optimale Ergebnisse in Finanzmanagement und Controlling.
Der Cash Manager ist ein Controller mit Manager- und Bankerqualitäten
Der Cash Manager muss sich nicht nur in allen Gelddingen gut auskennen, sondern auch die wichtigen Zahlen und Fakten rund um das Unternehmen parat haben. Er hat ein gutes Gespür dafür, wie die Finanz- und Kapitalmärkte ticken und die Fähigkeit, Finanzlagen wie ein Banker zu interpretieren. In Stellenangeboten wird in der Regel ein BWL-Studium mit Schwerpunkt Controlling erwartet. Ebenso gut möglich ist der Einstieg ins Cash Management aber auch mit einer kaufmännischen Ausbildung oder einer Banklehre mit Weiterbildung zum Bankfachwirt.
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© StepStone, 2008
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