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Der Beteiligungscontroller steuert und koordiniert Tochterunternehmen. Gefragt sind dabei Finanzexpertise, Reisebereitschaft und Eigenverantwortlichkeit.
Globalisierung und die zunehmende Verflechtung der Wirtschaft bringen es mit sich, dass Konzerne Beteiligungen und Tochterfirmen in der ganzen Welt haben. Doch das Risiko, die Kontrolle über die Tochterunternehmen in Mexiko und China zu verlieren, ist groß. Daher ist der Beteiligungscontroller gefragt. Er wird in allen Wirtschaftsbereichen in größeren Unternehmen gebraucht, die Beteiligungen im In- und Ausland haben.
Der Beteiligungskontroller sorgt – wie ein gewöhnlicher Controller – für Transparenz im Unternehmen. Auf einer globalen Ebene, denn der Beteiligungscontroller ist fürs Controlling der nationalen und internationalen Beteiligungen und Tochterunternehmen zuständig. Er hilft der Konzernleitung bei der weltweiten Umsetzung von Firmenstrategien und Unternehmenszielen. Als eine Art Botschafter von der Firma entsandt, trägt er die Philosophie und Strategie der Muttergesellschaft in die Tochterunternehmen und kontrolliert, ob die Vorgaben planmäßig umgesetzt werden. Seine Planungs-, Steuerungs- und Kontrollaufgaben führt der Beteiligungscontroller oft in Eigenregie durch, was ein enormes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit verlangt. Die Anweisung kommt zwar vom Mutterkonzern, doch die Umsetzung vor Ort und die Anpassung des Konzepts an die jeweiligen ländertypischen Begebenheiten liegen in der Hand des Beteiligungscontrollers.
Der Beteiligungscontroller bringt Strategie und Erfolg ins Tochterunternehmen
In monatlichen Berichten informiert er die Konzernleitung über die Entwicklungen am Einsatzort. Er sammelt und interpretiert alle wichtigen Zahlen und Daten und bewertet den aktuellen Stand des Beteiligungsunternehmens. Stimmen die Zahlen nicht, gehört es zur Aufgabe des Beteiligungscontrollings, nach den Ursachen zu forschen und entsprechende Maßnahmen zu entwickeln und einzuleiten. Der Informationsaustausch zwischen Tochter- und Mutterunternehmen über den Beteiligungscontroller ist für den Erfolg des Gesamtkonzerns von großer Bedeutung. In wichtigen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen vertraut die Firmenleitung auf die Einschätzung des Experten vor Ort. Betriebswirtschaftliches Fachwissen und Erfahrungen in Risiko- und Projektmanagement sind für den Job des Beteiligungscontrollers unerlässlich. Dazu werden in Stellenangeboten Reisebereitschaft und Fremdsprachenkenntnisse verlangt. Vorraussetzung, um im Bereich Beteiligungscontrolling arbeiten zu können, ist in der Regel ein wirtschaftswissenschaftliches oder betriebswirtschaftliches Studium.
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