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Der Trader handelt mit Wertpapieren – immer ein bisschen schneller als die Konkurrenz. Das erfordert Erfahrung in Money Management und Risikobereitschaft.
Der Trader ist auf den Handel mit Wertpapieren spezialisiert. Jobs findet er direkt an der Börse, bei Kreditinstituten und Finanzdienstleistern. Auch die Selbstständigkeit ist eine Möglichkeit, die viele Trader nutzen. Die Strategie, auf die der Trader setzt, wenn er auf eigene oder fremde Rechnung mit Wertpapieren handelt, heißt Spekulation. Langfristige Investitionen interessieren ihn nicht – er macht sich vielmehr die kurzfristigen Kurschwankungen und Börsentrends zu Nutze.
Mit Strategie zu spekulieren ist die Spezialität des Traders
Spürt der Trader, dass sich ein Wertpapier zur Trendaktie entwickeln wird, schlägt er in großem Stil zu. Er setzt mit vollem Risiko darauf, dass sich die Aktien, Zertifikate oder Optionsscheine, die er kurzfristig kauft, positiv entwickeln. Sobald sich erste Gewinne abzeichnen, sieht er zu, dass er die Wertpapiere wieder los wird. Im richtigen Moment zuzuschlagen und wieder loszulassen ist die Stärke des Traders. Ein gutes Bauchgefühl ist hilfreich, doch hinter der Taktik eines erfolgreichen Traders verbirgt sich mehr als das. Ein gutes Informationsnetzwerk und ein komplexes Handelssystem sind die Säulen seiner Arbeit. Der Trader muss frühzeitig wissen, was an der Börse passiert und blitzschnell darauf reagieren. Der Trader hat ein Gespür dafür, wie sich der Markt entwickeln wird und wie sich die anderen Marktteilnehmer verhalten werden. Er verfolgt Marktanalysen, stellt eigene Prognosen auf und beobachtet genauestens alle Vorgänge auf dem Börsenparkett.
Der Trader sieht Börsentrends vorher – und zieht seinen Gewinn daraus
Der Trader bewegt sich zwischen Wahrscheinlichkeiten und Analysen, Psychologie und knallhartem Geschäftssinn. Das Motto lautet, mit möglichst wenig Risiko zu möglichst viel Geld zu kommen. Das erfordert Erfahrung in Risiko- und Money Management, Kenntnis des Kapitalmarkts und Anpassungsfähigkeit – denn mit dem Markt, der ständig im Wandel ist, muss der Trader auch seine Strategie immer wieder neu bestimmen. Trading ist in Deutschland kein geschützter Beruf. Dennoch wird bei der Bewerbung auf Stellengebote für Trader, oftmals quantitative Commodity Trader genannt, in der Regel ein wirtschaftswissenschaftliches oder betriebswirtschaftliches Studium erwartet.
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© StepStone, 2008
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